Licht auf ein, zwei Klicks

Licht ist ein spannendes Phänomen. Mitunter stoßen wir jedoch bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Licht auf Begriffe, deren Bedeutung im jeweiligen Kontext nicht exakt im Bewusstsein verankert ist. Hier haben Sie die Möglichkeit, das Licht Lexikon der Fördergemeinschaft Gutes Licht zu nutzen. Lichttechnische Fachbegriffe, Definitionen und Maßeinheiten finden Sie – kurz erläutert – in diesem alphabetisch geordneten Lexikon.

 

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Abschirmwinkel
Der Abschirmwinkel einer Leuchte ist nach DIN EN 12665 (in Anlehnung an das Internationale Wörterbuch der Lichttechnik) der Winkel zwischen der nach unten gerichteten Vertikalen und der Richtung, aus der die Lampen und die Flächen hoher Leuchtdichte gerade nicht sichtbar sind. DIN EN 12464-1 "Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen" definiert als Abschirmwinkel den entsprechenden Winkel mit Bezug auf die horizontale Ebene. Wird der richtige Abschirmwinkel nicht berücksichtigt, besteht bei direkt strahlenden Leuchten die Gefahr von Direktblendung durch zu hohe Leuchtdichten.
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Adaption
Beim Wechsel der Helligkeit benötigen die Augen Zeit, um sich anzupassen. Dieser Anpassungsvorgang heißt Adaptation. Der Adaptationsverlauf und damit die Adaptationszeit werden bestimmt von den Leuchtdichten an Beginn und Ende der Helligkeitsänderung. Die Anpassung von Dunkel nach Hell beträgt nur Sekunden; bis sich die Augen vom Hellen ans Dunkle gewöhnt haben, können Minuten vergehen. Der jeweilige Adaptationszustand bestimmt die Sehleistung.
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Akzentbeleuchtung
Akzentbeleuchtung dient der Betonung von Raumbereichen oder einzelner Objekte. Gut zur Geltung kommen sehr helle Akzente: Das Niveau der Akzent- liegt über dem Niveau der Allgemeinbeleuchtung.
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Allgemeinbeleuchtung
Die Allgemeinbeleuchtung, für Wohnräume manchmal auch: Grundbeleuchtung, ist die einheitliche Beleuchtung eines Raumes ohne Berücksichtigung spezieller Sehaufgaben an einzelnen Plätzen oder Raumzonen. Die Allgemeinbeleuchtung stellt sicher, dass die Architektur, die Objekte und Menschen im Raum sichtbar sind. Sie gibt Übersicht und ermöglicht Orientierung. Ergänzend können einzelne Plätze beleuchtet werden (Platzbeleuchtung, auch: Akzentbeleuchtung).
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Arbeitsplatzbeleuchtung
Die Arbeitsplatzbeleuchtung oder Einzelplatzbeleuchtung ist eine auf die speziellen Sehaufgaben einzelner Plätze im Raum abgestimmte Zusatzbeleuchtung zur Allgemeinbeleuchtung. Ihr Einsatz ist auch zu empfehlen, wenn besondere Anforderungen an die Beleuchtung einzelner Arbeitsplätze gestellt werden (erhöhte Beleuchtungsstärken, bestimmte Lichteinfallsrichtung, Lichtfarbe oder Leuchtdichte u.a.).
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Arbeitsstättenrichtlinien
Eine den Arbeitsbedingungen angepasste Beleuchtung ist Grundvoraussetzung für die Verhütung von Unfällen. Deshalb hat der Gesetzgeber die Beleuchtung von Arbeitsstätten in die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) aufgenommen und die Anforderungen für verschiedene Anwendungsbereiche in den Arbeitsstättenrichtlinien (ASR) konkretisiert. Die Anforderungen an die Beleuchtung von Abeitsstätten sind in der ASR 7/3 behandelt.
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Ausstrahlungswinkel
Der Ausstrahlungswinkel ist der Öffnungswinkel des Lichtbündels einer Leuchte oder Reflektorlampe, in dem die Lichtstärke auf die Hälfte des Maximalwertes absinkt. Er wird bestimmt von der Bauart des Reflektors. Für gleichmäßige Ausleuchtung (Allgemeinbeleuchtung, Platzbeleuchtung) müssen breit strahlende Leuchten mit großen Ausstrahlungswinkeln eingesetzt werden. Für die Akzentbeleuchtung ist in der Regel stärker gebündeltes Licht notwendig. Die Charakteristik von breit strahlendem Licht mit größeren Ausstrahlungswinkeln wird als "flood" und "wide flood" bezeichnet, die von eng gebündeltem Licht mit kleinem Ausstrahlungswinkel - z.B. 10° - als "spot".
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Außenleuchten
Die Aufgaben in der Außenbeleuchtung umfassen im wesentlichen die Straßenbeleuchtung, Flächenbeleuchtung, Anstrahlung und Orientierungsbeleuchtung. Zum Einsatz kommen dabei meistens Leuchten mit einer symmetrischen oder asymmetrischen breit strahlenden Charakteristik. Sie sind überwiegend mit Hochdruck-Entladungslampen ausgerüstet. Im Bereich der Straßenbeleuchtung spielt Lichtimmision eine bedeutende Rolle. Bevorzugt werden daher Lichtcharakteristiken, bei denen das Licht ausschließlich in den unteren Halbraum abgestrahlt wird. Für spezialisierte Anwendungen im Bereich der Anstrahlung von Objekten oder Stadienbeleuchtung kommen auch Scheinwerfer mit eng strahlender Charakteristik zum Einsatz. Gleiches gilt für die Werfer (Projektoren) innerhalb von Spiegel-Werfer-Systemen.
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Beleuchtungsniveau
Ermüdungs- und fehlerfreies Sehen hängt ganz wesentlich vom Beleuchtungsniveau ab. Das Beleuchtungsniveau wird in Form der Beleuchtungsstärke gemessen (in Lux/lx). Je höher das Beleuchtungsniveau, desto höher auch die Sehleistung, also die Genauigkeit und Schnelligkeit, mit der das Auge die visuellen Informationen aufnehmen kann. In der freien Natur liegt das Beleuchtungsniveau, abhängig von Wetter, Uhrzeit und Ort, zwischen 10.000 und 100.000 Lux. In Innenräumen sind derartig hohe Werte aufgrund der erforderlichen Kunstlicht - Leistung nicht praktikabel. Ein Mindestwert von 500 Lux hat sich für typische Sehaufgaben wie z. B. die Büroarbeit etabliert. Neuere Studien bestätigen aber, dass ein höheres Beleuchtungsniveau sich positiv auf das menschliche Wohlbefinden und auf die Arbeitsleistung auswirkt. In den einschlägigen Normen sind Mindest - Beleuchtungsniveaus für unterschiedliche Räume bzw. Raumnutzungen im Innen- und Außenraum festgelegt.
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Beleuchtungsstärke
Die Beleuchtungsstärke (Kurzzeichen: E) gibt in der Maßeinheit Lux (lx) den Lichtstrom an, der von einer Lichtquelle auf eine bestimmte Fläche trifft. Sie beträgt 1 Lux, wenn der Lichtstrom von 1 Lumen 1 Quadratmeter Fläche gleichmäßig ausleuchtet. Die Beleuchtungsstärke wird mit einem Luxmeter auf horizontalen und vertikalen Flächen gemessen. Bei gleicher Beleuchtungsstärke erscheint ein weißer Raum heller als ein dunkler.
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Bewegungsmelder
Bewegungsmelder oder Präsenzmelder reagieren auf sich im jeweiligen Erfassungsbereich bewegende Körper. Hierbei stehen unterschiedliche technische Ausführungen (PIR = Passiv Infrarot-, Radar- oder Ultraschall- Sensoren) zur Verfügung. Sie schalten das Licht für eine mit dem Timer vorgegebene Zeit an, wenn Bewegung detektiert wurde. Je nach Einsatz müssen die Melder unterschiedlich feine Bewegungen (z.B. Büro oder Flur) detektieren. Um in der Außenbeleuchtung Schaltvorgänge bei Tageslicht zu verhindern, empfiehlt sich die Kombination mit einem Lichtsensor.
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Bildschirmarbeitsverordnung
Die Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) ist die nationale Umsetzung der EU-Bildschirmrichtlinie zum gesundheitlichen Schutz der Beschäftigten. Die Anforderungen an die Beleuchtung eines Bildschirmarbeitsplatzes sind im Anhang in den Abschnitten 15 und 16 formuliert: "Die Beleuchtung muss der Art der Sehaufgabe entsprechen und an das Sehvermögen der Benutzer angepasst sein; dabei ist ein angemessener Kontrast zwischen Bildschirm und Arbeitsumgebung zu gewährleisten. Durch die Gestaltung des Bildschirmarbeitsplatzes sowie Auslegung und Anordnung der Beleuchtung sind störende Blendwirkungen, Reflexionen oder Spiegelungen auf dem Bildschirm und den sonstigen Arbeitsmitteln zu vermeiden." (Abschnitt 15) "Bildschirmarbeitsplätze sind so einzurichten, dass leuchtende oder beleuchtete Flächen keine Blendung verursachen und Reflexionen auf dem Bildschirm soweit wie möglich vermieden werden. Die Fenster müssen mit einer geeigneten verstellbaren Lichtschutzvorrichtung ausgestattet sein, durch die sich die Stärke des Tageslichteinfalls auf den Bildschirmarbeitsplatz vermindern lässt." (Abschnitt 16) Gesetzliche Grundlage für die BildscharbV ist das Arbeitsschutzgesetz.
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Blendung
Grundsätzlich werden zwei Formen der Blendung unterschieden. Zum Einen die physiologische Blendung und zum Anderen die psychologische Blendung. Die physiologische Blendung bezeichnet eine Situation, in der das Auge direkt durch eine Lichtquelle geblendet und hierdurch die Sehleistung herabgesetzt wird. Die psychologische Blendung tritt bei längerem Aufenthalt in ungünstig beleuchteten Räumen auf, führt zu Unbehagen und mindert die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Beide Formen der Blendung können durch die Lichtquellen selbst (direkte Blendung) oder durch Reflexe der Lichtquellen auf Oberflächen verursacht sein (Reflexblendung). Ein Maß für die Helligkeit ist die Leuchtdichte (Candela /Quadratmeter, cd/m2). Bewertet werden die Leuchtdichten auf einem Beleuchtungskörper, die im Blickfeld bzw. in der Blickrichtung liegen. Der Grad der Direktblendung durch Leuchten einer Beleuchtungsanlage im Innenraum wird heute nach dem “CIE Unified Glare Rating - Verfahren (UGR) bestimmt. Bei der Reflexblendung geschieht die Blendung indirekt. Der Beleuchtungskörper wird durch ein Medium in das Sichtfeld des Betrachters gespiegelt (z. B. hochglänzendes Papier eines Magazins, unzureichend entspiegelter Bildschirm,...). In Bezug auf Blendung ist nicht allein der absolute Leuchtdichtewert des Beleuchtungskörpers, sondern auch das Leuchtdichteverhältnis der Raumbegrenzungsflächen sowie das Beleuchtungsniveau relevant.
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Bodeneinbauleuchten
Bodeneinbauleuchten, zumeist Scheinwerfer mit symmetrischer oder asymmetrischer Lichtstärkeverteilung, kommen hauptsächlich in der Außenbeleuchtung zum Einsatz. In Böden eingelassen, müssen sie begeh- oder überrollbar sein und eine hohe Schutzart (IP 65 oder IP 67) haben.
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Brandschutzsymbole
Die Buchstaben "F" oder "M" im kopfstehenden Dreieck sind Brandschutz-Symbole. Sie informieren (siehe Tabelle), wie stark die Eigenerwärmung einer Leuchte begrenzt ist, und auf welchen entflammbaren Stoffen sie montiert werden darf. Für derart gekennzeichnete Leuchte müssen die Montagevorschriften des Herstellers unbedingt beachtet werden. Das Brandschutz-Symbol "D" im kopfstehenden Dreieck (früher zwei "F"-Dreiecke) kennzeichnet Leuchten mit begrenzter Oberflächenerwärmung, die in Industrie und Handwerk in Räumen mit brennbaren Stäuben eingesetzt werden.
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CE-Kennzeichnung
Das CE-Symbol ist kein Sicherheitsprüfzeichen wie VDE-, ENEC- oder GS-Zeichen. Es wird von den Herstellern in Eigenverantwortung angebracht - auf dem Produkt oder auf der Verpackung - und richtet sich an die Behörden, die für die Überwachung bestimmter Richtlinien der Europäischen Union zuständig sind. Ein ausschließlich mit dem CE-Symbol gekennzeichnetes Erzeugnis wurde also von keiner anerkannten Prüfstelle getestet.
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DALI
DALI (Digital Addressable Lighting Interface) ist eine standardisierte Schnittstelle zur Ansteuerung von elektronischen Vorschaltgeräten für Leuchtstofflampen über digitale Steuersignale. Im Vergleich zur analogen Schnittstelle (1-10 V) kann DALI aufgrund der individuellen Adressierbarkeit einzelne Betriebsgeräte ansteuern.
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Deckenanbauleuchten
Leuchten zur Montage direkt an der Decke. Der Leuchtenkörper ist sichtbar. Siehe auch Deckeneinbauleuchten, Pendelleuchten.
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Deckeneinbauleuchten
Leuchten zur Montage in Hohlräumen oder Zwischendecken. Der größte Teil der Leuchte ist nicht sichtbar in der Decke eingebaut, häufig schließt die Lichtaustrittsöffnung bündig mit der Decke ab. Siehe auch Deckenanbauleuchten, Pendelleuchten.
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Deckenfluter
Deckenfluter (auch: Uplights), meist als Steh- oder Wandleuchten, lenken ihr Licht vorwiegend nach oben an die Decke, bei verstellbaren Reflektoren auch an den deckennahen Teil der Wand. Von dort reflektiert es als indirekte Beleuchtung in den Raum. Bei Deckenflutern mit direktem Lichtanteil ist der Reflektor nach unten lichtdurchlässig.
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Dimmen
Durch Dimmen der eingesetzten Lampen kann die Helligkeit einzelner Leuchten oder Leuchtengruppen gesteuert werden. Dimmen verändert die Lichtatmosphäre, erlaubt die Anpassung an unterschiedliche Raumnutzungen (Komfortdimmen). Zunehmend wird die Helligkeitssteuerung auch zum Energiesparen eingesetzt (Energiedimmen), zum Beispiel bei tageslichtabhängigen Regelungen in Büroräumen oder Industriehallen. Mit Phasenanschnitt-Dimmern können Glühlampen und Halogen-Glühlampen (230 Volt) gedimmt werden sowie an magnetischen Transformatoren betriebene Niedervolt-Halogen-Glühlampen. Phasenabschnitt-Dimmer werden vorwiegend eingesetzt zum Dimmen von Niedervolt-Halogen-Glühlampen an elektronischen Transformatoren. Sie eignen sich auch für Glühlampen und Halogen-Glühlampen (230 Volt). Kompaktleuchtstofflampen und stabförmige Dreibanden-Leuchtstofflampen müssen an dimmbaren elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) betrieben werden.
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DIN 5035
DIN 5035 Beleuchtung mit künstlichem Licht Teil 1 Begriffe und allgemeine Anforderungen (seit September 2002 komplett ersetzt durch DIN EN 12665)  Teil 2 Richtwerte für Arbeitsstätten in Innenräumen und im Freien (seit März 2003 in wesentlichen Teilen abgelöst von DIN EN 12464-1)  Teil 3 Beleuchtung in Krankenhäusern (seit März 2003 in wesentlichen Teilen abgelöst von DIN EN 12464-1, zudem E DIN 5035-3 als ergänzende nationale Norm in Vorbereitung)  Teil 4 Spezielle Empfehlungen für die Beleuchtung von Unterrichtsstätten (seit März 2003 in wesentlichen Teilen abgelöst von DIN EN 12464-1)  Teil 5 Notbeleuchtung (seit Juli 1999 komplett ersetzt durch DIN EN 1838)  Teil 6 Messung und Bewertung  Teil 7 Beleuchtung von Räumen mit Bildschirmarbeitsplätzen und mit Arbeitsplätzen mit Bildschirmunterstützung (seit März 2003 in Teilen abgelöst von DIN EN 12464-1, zudem E DIN 5035-7 als ergänzende nationale Norm in Vorbereitung)  Teil 8 Spezielle Anforderungen zur Einzelplatzbeleuchtung in Büroräumen und büroähnlichen Räumen. www.din.de
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DIN 5044
DIN 5044 Ortsfeste Verkehrsbeleuchtung - Beleuchtung von Straßen für den Kraftfahrzeugverkehr; Teil 1: Allgemeine Gütemerkmale und Richtwerte; Teil 2: Berechnung und Messung.
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DIN 67524
DIN 67524 Beleuchtung von Straßentunnels; Teil 1 Allgemeine Gütemerkmale und Richtwerte; Teil 2 Berechnung und Messung.
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DIN 67528
DIN 67528 normiert die "Beleuchtung von Parkplätzen und Parkbauten". Die Norm wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesminister für Verkehr, der Bundesanstalt für Straßenwesen und der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen unter Beteiligung des ADAC erarbeitet. Die Neufassung gilt seit Dezember 1993.
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DIN EN 12193
DIN EN 12193 "Licht und Beleuchtung - Sportstättenbeleuchtung" gilt in allen Ländern der Europäischen Union. Sie hat im November 1999 die nationale Norm DIN 67526 Teile 1, 2 und 4 abgelöst.
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DIN EN 12464
DIN EN 12464 Licht und Beleuchtung, Teil 1: Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen (zitiert: DIN EN 12464-1). Diese europäische Beleuchtungsnorm ersetzt seit März 2003 wesentliche Teile der nationalen DIN 5035. DIN EN 12464-2 zu "Arbeitsstätten im Freien" liegt zunächst nur im Entwurf vor und gilt noch nicht.
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DIN EN 1838
DIN EN 1838 "Notbeleuchtung" gilt in allen Ländern der Europäischen Union. Sie hat die nationale Norm DIN 5035 Teil 5 im Juli 1999 abgelöst.
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DIN VDE 0108
DIN VDE 0108 Starkstromanlagen und Sicherheitsstromversorgung in baulichen Anlagen für Menschenansammlungen.
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DIN VDE 0710-13
DIN VDE 0710-13 befasst sich mit der Ballwurfsicherheit der Leuchten für Sporthallen. Danach dürfen auftreffende Bälle die Leuchte nicht derart beschädigen, dass Leuchtenteile herabfallen. Bei der normgerechten Prüfung muss die Leuchte 36 Schüssen aus drei Richtungen mit einer Aufprallgeschwindigkeit von maximal 60 Stundenkilometer standhalten - der verwendete Ball hat die Größe eines Handballs.
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Direkt-/Indirekt-Beleuchtung
Die Mischung von direkter und indirekter Beleuchtung wird häufig als angenehm empfunden. Dafür können Leuchten mit ausschließlich direktem und mit ausschließlich indirektem Lichtaustritt zusammen in einem Raum eingesetzt werden. Es gibt aber auch zahlreiche Leuchten, die direktes und indirektes Licht in einer Leuchte kombinieren: abgependelte Deckenanbauleuchten und Stehleuchten. In der Regel wirkt der überwiegende Anteil des Lichts einer Leuchte indirekt - er wird an Decke oder Wände gelenkt -, ein zusätzlicher Lichtaustritt nach unten sorgt für direktes Licht.
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Direkte Beleuchtung
Direkt ist die Beleuchtung, wenn Leuchten ihr Licht direkt in den Raum und auf Ebenen oder Plätze lenken, wo Licht gebraucht wird. Siehe auch indirekte Beleuchtung.
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Downlight
Downlight hat sich als Bezeichnung für meist runde, mit Reflektoren und anderen optischen Elementen ausgestattete Deckenleuchten etabliert. Downlights, auch schwenkbare, sind für den Deckeneinbau (Einbau-Downlights) oder für den Deckenanbau (Anbau-Downlights) vorgesehen. Downlights eignen sich auch für die Innenbeleuchtung von Schränken oder Vitrinen. Gängige Ausführungen sind Downlights für Niedervolt-Halogen-Glühlampen, Halogen-Glühlampen, Kompaktleuchtstofflampen und Halogen-Metalldampflampen.
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Dämmerungsschalter
Ein Dämmerungsschalter schaltet das Licht bei voreingestellten Helligkeitswerten automatisch an und aus. Die Helligkeit misst ein integrierter Lichtsensor. Seine Empfindlichkeit sollte stufenlos zu regeln sein, für die Außenbeleuchtung zum Beispiel von zwei bis 2.000 Lux.
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EG Richtlinie 2002/91/EG
Die EG Richtlinie 2002/91/EG über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden ist von den Mitgliedsländern der EU in nationales recht umzustzen. In ihr werden Energieausweise sowohl für Neu- und Altbauten sowie für Sanierungen gefordert.
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Eldacon
Die von Siteco entwickelte Lichtlenktechnologie ELDACON® gewährleistet hohe Beleuchtungsstärken am Arbeitsplatz, ohne dass dabei die Quelle des Lichts grell erscheint. Das Licht von T16-Leuchtstofflampen (T5) wird aus dem optischen System über eine präzise Microprismenstruktur gezielt auf die Arbeitsfläche gelenkt. Reflexblendung und Direktblendung werden dabei auf ein Minimum reduziert. Die Leuchtflächen wirken homogen und vermitteln eine kristallklare, lichte und brillante ästhetische Anmutung.
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ENEC
ENEC ist das europäische Sicherheitsprüfzeichen für Leuchten und andere elektrotechnische Erzeugnisse. Es wird von neutralen Prüf- und Zertifizierungsinstituten in Europa vergeben - in Deutschland vom VDE, für den die Prüfstellennummer "10" neben dem ENEC-Zeichen steht. ENEC ist die Abkürzung von European Norm Electrical Certification.
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EVG
EVG ist die Abkürzung für Elektronisches Vorschaltgerät. EVG und dimmbare EVG werden immer häufiger anstatt konventioneller oder verlustarmer Vorschaltgeräte eingesetzt. Sie sparen Energie und schaffen hohen Sehkomfort. Weitere Vorteile: höhere Lichtausbeute der Lampen, flackerfreier Sofortstart, längere Lampenlebensdauer, automatische Abschaltung defekter Lampen.
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Explosionsgeschütze Leuchten
Explosionsgeschützte Leuchten erfüllen außer den Brandschutz-Eigenschaften zusätzliche Anforderungen wie - zum Beispiel Zone 22-Leuchten - mindestens die Schutzart IP 5X und Bruchsicherheit der (schlagzähen) Leuchtenabdeckung. Für die nach dem Grad der Explosionsgefahr in Zonen eingeteilten Bereiche (nach VDE 0165, DIN EN 50281, DIN EN 60079) sind jeweils für diese Zonen konstruierte Leuchten einsetzbar. Für brennbare Gase, Dämpfe und Nebel gelten die Zonen 0 (ständig und langzeitig gefährlich), 1 (gelegentlich gefährlich) und 2 (kurzzeitig gefährlich), für brennbare Stäube die Zonen 20 (langzeitig oder häufig gefährlich) sowie 21 und 22 (kurzzeitig gefährlich durch gelegentliches Aufwirbeln).
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Farbiges Licht
Mit farbigen Licht kann die farbliche Wahrnehmung von Oberflächen gezielt gesteuert werden. Dies kann dem Zweck der Orientierung, Führung oder Signalisierung dienen - oder als Effekt eingesetzt werden. Die willkürliche Erzeugung beliebiger Farben durch die Methode der RGB-Farbmischung ist Gegenstand aktueller Lichtgestaltungen. Dabei werden die Anteile aus roten, grünen und blauen Lichtquellen mit Hilfe eines Lichtsteuerungssystems überlagert. Als Lichtquellen kommen farbige Leuchtstofflampen oder Leuchtdioden zum Einsatz.
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Farbtemperatur
Die Farbtemperatur einer beliebigen Strahlungsquelle ist definiert als die Temperatur (in Kelvin) eines Schwarzen Körpers oder Planckschen Strahlers, dessen Strahlung die gleiche Farbart hat wie die Strahlungsquelle. Die Werte sind häufig nur ähnlichste Farbtemperaturen, da der Schwarze Körper nicht jede beliebige Farbart annehmen kann.
Die gebräuchlichen Lampen besitzen Farbtemperaturen in den Größenordnungen von unter 3.300 Kelvin (warmweiß), 3.300 bis 5.300 Kelvin (neutralweiß) bis über 5.300 Kelvin (tageslichtweiß).
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Farbwiedergabe
Im natürlichen Tageslicht erscheinen die Oberflächen von Objekten in ihren echten Farben. Diese Beleuchtungssituation ist in Bezug auf die Farbwahrnehmung der Maßstab für die Beleuchtung mit künstlichem Licht. Die Farbwiedergabe-Eigenschaft einer künstlichen Lichtquelle wird mit dem "allgemeinen Farbwiedergabe-Index Ra" ausgedrückt. Dieser bezeichnet das Maß der Übereinstimmung einer Körperfarbe mit ihrem Aussehen unter der jeweiligen Bezugslichtquelle. Die Anwendung bestimmt die Anforderung an die Farbwiedergabe der Lichtquellen. Dort, wo es auf Farbechtheit ankommt, z. B. in der Nahrungsmittelindustrie, der Textilindustrie oder in Lackierbetrieben kommen Lichtquellen mit sehr guter Farbwiedergabe zum Einsatz. Bei der Beleuchtung von Warenangeboten in Verkaufsräumen insbesondere von Frischwaren (Fleisch, Obst, Gemüse, Backwaren) kommen Leuchtmittel und Leuchtensysteme zum Einsatz, die durch die Betonung von Rotanteilen die Frischwaren sehr appetitlich erscheinen lassen. In der Allgemeinbeleuchtung von Innenräumen wird überwiegend mit Leuchtstofflampen, Halogen-Metalldampflampen und Halogen-Glühlampen gearbeitet.Während Lichtfarbenabstufungen bei Halogen-Glühlampen erst neuerlich angeboten werden, gibt es bei Leuchtstofflampen und Halogen-Metalldampflampen schon immer eine Auswahl unterschiedlicher Weißtöne:
  • Warmweiß hat einen höheren Rotanteil. Hierdurch erscheint der Raum etwas wärmer. Farbtemperatur bis 3300 Kelvin
  • Neutralweiß: Farbtemperatur 3300-5300 Kelvin
  • Tageslichtweiß hat einen höheren Blauanteil. Hierdurch erscheint der Raum etwas kühler. Farbtemperatur über 5300 Kelvin
Aktuell befinden sich Leuchtstofflampen mit Farbtemperaturen von 9000 Kelvin und höher in der Einführung. Mit ihnen soll ein tageslichtähnlicher Eindruck bei blauem Mittagshimmel vermittelt werden.
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Fernsehgerechte Beleuchtung
Fernsehaufnahmen stellen qualitativ wie quantitativ höhere Anforderungen an die Beleuchtung als die Lichtbedürfnisse der Akteure/Sportler und Zuschauer. Für das Kameraauge muss die Aktion auf Bühne oder Spielfeld von der Seite beleuchtet werden. Als Kriterium wird die vertikale Beleuchtungsstärke in Richtung Kamera herangezogen.
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Feuchtraumleuchten
Leuchten mit mindestens der Schutzart IP X4 werden als Feuchtraumleuchten bezeichnet.
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Flimmern
Bei Leuchten mit Entladungslampen können als Folge des Wechselstromes Flimmererscheinungen und stroboskopische Effekte auftreten. Flimmern verursacht Sehstörungen, Ermüdung und Kopfschmerzen. Objekte, die sich schnell bewegen (z. B. rotierende Maschinenteile), können unter ungünstigen Beleuchtungsbedingungen als stillstehend wahrgenommen werden, wenn die zeitliche Veränderung des Lichtstroms mit der Bewegung synchron verläuft (stroboskopischer Effekt). Davon kann ein erhebliches Gefahrenpotential ausgehen. Zur Vermeidung von Flimmererscheinungen und stroboskopischen Effekten empfiehlt es sich Lampen an elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) zu betreiben. Der Einsatz von EVGs spart Energie, verlängert die Lebensdauer der Leuchtmittel und bietet einen hohen Komfort in Bezug auf die Steuerung und die Wartung einer Beleuchtungsanlage.
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Gleichmäßige Beleuchtung
Um die Sehaufgabe erbringen zu können, ist außer dem notwendigen Beleuchtungsniveau in vielen Fällen die gleichmäßige Verteilung der Helligkeit wichtig: die Gleichmäßigkeit der Leuchtdichte oder die Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärke.
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Glühlampen
Glühlampen sind typische Temperaturstrahler, in denen ein auf ca. 2.600 bis 3000 Kelvin erhitzter Wolframdraht in einem abgeschlossenen Glaskolben unter Vakuum durch Stromdurchgang zum Glühen gebracht wird. Der Hauptanteil der abgegebenen Strahlung liegt dabei im infraroten Bereich.
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Grundbeleuchtung
Die Grundbeleuchtung - auch Allgemeinbeleuchtung - ist die allgemeine Beleuchtung ohne Berücksichtigung spezieller Sehaufgaben an einzelnen Plätzen. Sie stellt sicher, dass die Architektur, die Objekte und Menschen im Raum sichtbar sind und ermöglicht die Orientierung. Ergänzend können einzelne Plätze beleuchtet werden.
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GS-Zeichen
Das GS-Zeichen ("Geprüfte Sicherheit") bestätigt die Konformität mit dem Gerätesicherheitsgesetz. Es darf nur in Verbindung mit dem Zeichen der prüfenden Stelle, zum Beispiel VDE oder TÜV, verwendet werden.
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Halbnachtbetrieb
Der Halbnachtbetrieb (Halbnachtschaltung) der Straßenbeleuchtung dient in verkehrsschwachen Zeiten der Energieeinsparung. Bei mit einer Lampe bestückten Leuchten wird die Lampenleistung des einzelnen Lichtpunktes verringert, zum Beispiel von 80 Watt auf 50 Watt (Leistungsreduzierung). Das Abschalten einlampiger Leuchten führt zu verkehrsgefährdender Ungleichmäßigkeit der Beleuchtung. Das Abschalten für den Halbnachtbetrieb ist nur möglich bei zwei oder mehreren Leuchten auf einem Mast (eine Leuchte bleibt immer eingeschaltet) oder bei zweilampigen Leuchten (eine Lampe bleibt immer eingeschaltet).
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Halbzylindische Beleuchtungsstärke
Die halbzylindrische Beleuchtungsstärke (Ehz) beschreibt die Anteile der vertikalen Beleuchtungsstärke, die auf eine halbzylindrische Messfläche fallen. Sie ist Voraussetzung für das Erkennen entgegenkommender Personen. Auf Parkflächen im Freien oder in Parkbauten muss sie - gemessen 1,5 Meter über dem Boden - mindestens 1 Lux betragen.
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Halogen-Glühlampen
Halogen-Glühlampen sind in Aufbau und Wirkungsweise mit Glühlampen vergleichbar. Daneben enthalten sie aber im Füllgas geringe Zusätze von Halogenen bzw. deren Verbindungen. Mit Hilfe dieser Zusätze ist es möglich, innerhalb einer bestimmten Temperaturspanne die Kolbenschwärzung (bedingt durch abdampfende Wolframatome) und die mit ihr einhergehende Lichtstromabnahme praktisch zu unterbinden. Gegenüber der konventionellen Glühlampe kann so die Lichtausbeute erhöht und die Lebensdauer verlängert werden. Durch die sehr viel geringeren Abmessungen des Brenners und der Wendel ist eine präzise Lichtlenkung möglich.
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Indirekte Beleuchtung
Wenn das Licht von Leuchten ausschließlich an Decken oder Wandflächen strahlt und von diesen in den Raum reflektiert wird, wirkt es indirekt. Die Lampe ist gegen den Betrachter abgeschirmt, vor Blendung schützt der Lichtaustritt über Augenhöhe. Die indirekte Beleuchtung wird meist in Kombination mit direkter Beleuchtung eingesetzt. Ausschließlich indirektes Licht kann zu diffusem Raumeindruck und schattenarmer Lichtsituation führen. Der Reflexionsgrad der Raumbegrenzungsflächen sollte bei dieser Beleuchtungsart nicht zu gering sein, da ansonsten in vielen Fällen ein Einsatz aus energetischen Gründen nicht mehr sinnvoll wäre.
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Innenbeleuchtung
Eine direktstrahlende Charakteristik ist dadurch gekennzeichnet, dass das aus der Leuchte austretende Licht direkt in den Raum bzw. auf die Nutzebene abgestrahlt wird. Im Hinblick auf das Beleuchtungsniveau bietet die direkte Beleuchtung die höchste Effizienz. Abhängig vom optischen System der Leuchte ist ein direkter Einblick in das Leuchtmittel - und damit eine Blendwirkung - zu beachten.
Durch den Einsatz geeigneter optischer Systeme wie Diffusoren (opale Abdeckungen), Refraktoren (prismatische Abdeckungen) bzw. ELDACON® sowie sekundärstrahlende Systeme können direktstrahlende Leuchten blendfrei ausgeführt werden. Rasteroptiken sorgen für eine Entblendung oberhalb eines bestimmten Ausstrahlungswinkelbereichs. Bei sekundärstrahlenden Systemen wird das Licht der Lampe zunächst von einem primären Reflektor auf einen innerhalb der Leuchte befindlichen Sekundärreflektor und von dort in den Raum gelenkt. Das Leuchtmittel ist nicht einsehbar.
Spiegel-Werfer-Systeme sind ebenfalls sekundärstrahlend, jedoch sind der Lichtpunkt-Zerlegungsspiegel und der Lichtwerfer (Projektor) räumlich voneinander getrennt angeordnet. Bei einer indirekt strahlenden Charakteristik wird das aus der Leuchte austretende Licht über eine Reflexionsfläche (Decke, Wände) in den Raum abgestrahlt. Es entsteht eine heller, freundlicher Raumeindruck bei einer blendfreien Beleuchtung. Jedoch erzeugt eine reine Indirektbeleuchtung eine diffuse, schattenarme Lichtatmosphäre, die monoton und ermüdend wirken kann. Mischformen, also direkt - indirekt bzw. indirekt - direkt strahlende Charakteristiken kombinieren die Vorteile beider Lichtverteilungen und sind in der Innenbeleuchtung häufig anzutreffen. In bezug auf den Austrahlungswinkel werden breit strahlende und eng bzw. tief strahlende Charakteristiken unterschieden. Für die möglichst gleichmäßige Beleuchtung von Flächen kommen vorzugsweise breit strahlende, für Akzentuierunsaufgaben bzw. für höhere Räume tief strahlende Charakteristiken zum Einsatz. Tief strahlende Charakteristiken gehen in der Regel mit dem Einsatz von Punktlichtquellen (Halogenglühlampen, Halogen-Metalldampflampen, LED) einher, während breit strahlende Charakteristiken mit der kompletten Palette von Leuchtmitteln realisierbar sind.
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Lampe
Ohne Lampe kein Licht: "Lampe" bezeichnet die technische Ausführung einer künstlichen Lichtquelle. Zum Beispiel: Glühlampe, Energiesparlampe, Kompaktleuchtstofflampe. Die Lampe wird in der Leuchte eingesetzt, die das Licht der Lampe verteilt, lenkt und vor Blendung schützt.
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LED
LED sind Leuchtdioden, das Kürzel steht für Licht Emittierende Diode bzw. Light Emitting Diode. LED sind elektronische Halbleiter-Bauelemente, die unter Spannung Licht in den Farben Rot, Grün, Gelb oder Blau erzeugen. Mit Hilfe einer zusätzlichen internen Leuchtschicht können blau leuchtende LED auch weißes Licht erzeugen. LED werden in Orientierungsleuchten und gelegentlich auch schon für allgemeine Beleuchtungszwecke eingesetzt. In vielen Anwendungen genutzte, spezifische Vorteile unterschiedlicher LED-Bauformen sind hohe Lebensdauer, Wartungsfreiheit, IR/UV-Freiheit des Lichts, geringer Energieverbrauch, Farbstabilität, Stabilität gegen Erschütterungen.
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Leistungsaufnahme
Die Leistungsaufnahme (auch Lampenleistung oder Wattage) beschreibt die von einer Lampe oder einem Vorschaltgerät aufgenommene elektrische Leistung in Watt (W). Bei Niederdruck- und Hochdruck-Entladungslampen ergibt die Addition von Lampenleistung und Leistungsaufnahme des Vorschaltgerätes die Systemleistungsaufnahme.
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Leuchtdichte
Die Leuchtdichte (Kurzzeichen: L) ist das Maß für den Helligkeitseindruck, den das Auge von einer leuchtenden oder beleuchteten Fläche hat. Gemessen wird die Leuchtdichte in Candela pro Flächeneinheit (cd/m2), bei Lampen meist in cd/cm2.
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Leuchte
Der gesamte Beleuchtungskörper inklusive aller für Befestigung, Betrieb und Schutz der Lampe notwendigen Komponenten ist die "Leuchte". Die Leuchte schützt die Lampe, verteilt und lenkt deren Licht, verhindert, dass es blendet. Die Differenzierung von Leuchten kann erfolgen nach der Art der Lampen (für Glühlampe, für Leuchtstofflampen, für Entladungslampen), nach der Anzahl der Lampen (ein-, zweilampig usw.), nach dem Einsatzort (Innenleuchten, Außenleuchten), nach der Schutzart (Leuchten für trockene, feuchte und staubige Räume), nach der Bauart (offene Leuchten, geschlossene Leuchten, Reflektorleuchten, Spiegelleuchten, Rasterleuchten, Wannenleuchten, Scheinwerfer), nach der Montageart (Wand-, Decken-, Pendel-, oder Handleuchten) und nach dem Verwendungszweck: (technische Leuchten, dekorative Leuchten oder Effektleuchten).
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Leuchtmittel
Dieser Begriff ist ein Synonym für Lampen.
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Licht
Als Licht wird die vom menschlichen Auge wahrnehmbare sichtbare Strahlung bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen kleinen Ausschnitt des elektromagnetischen Strahlungsspektrums, welches neben dem sichtbaren Licht auch die Gamma-, Röntgen, Infrarotstrahlung sowie die UV-Strahlung, die Radiowellen usw. umfasst. Der Spektralbereich des Lichts reicht von 380 bis 780 nm Wellenlänge. Innerhalb dieses Bereiches unterteilt sich das Spektrum in die verschiedenen Farben von Violett über Blau, Grün, Gelb nach Rot. Außerhalb dieses Bereiches kann das menschliche Auge keine Strahlung "sehen". Einige andere Bereiche des elektromagnetischen Spektrums sind zwar für das Auge nicht sichtbar, werden aber trotzdem wahrgenommen: IR-Strahlung wärmt, UV-A-Strahlung bräunt.
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Lichtausbeute
Lichtausbeute ist das Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Lampe. Sie sagt aus, wieviel Lumen (lm) pro Watt (W) eine Lampe erzeugt. Je höher das Verhältnis Lumen/Watt, desto besser setzt eine Lampe die eingebrachte Energie in Licht um. Beispiele: Glühlampe 12 lm/W, Halogen-Glühlampe 20 lm/W, Energiesparlampe 60 lm/W, stabförmige Dreibanden-Leuchtstofflampe 90 lm/W.
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Lichtbänder
Lichtbänder bestehen aus Lichtbandleuchten mit stabförmigen Leuchtstofflampen.
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Lichtfarbe
Lichtfarbe beschreibt das farbliche Aussehen des Lichts einer Lampe. Die Lichtfarbe wird charakterisiert durch die Farbtemperatur in Kelvin (K): warmweiß (ww) < 3.300 K neutralweiß (nw) 3.300 K bis 5.300 K tageslichtweiß (tw) > 5.300 K Das Licht von Lampen gleicher Lichtfarbe kann unterschiedliche Farbwiedergabeeigenschaften haben. Die Lichtfarben beeinflussen die Raumatmosphäre: Warmweißes Licht wird als gemütlich und behaglich empfunden, neutralweißes Licht erzeugt eine eher sachliche Stimmung. Für Innenräume eignet sich tageslichtweißes Licht erst ab einer Beleuchtungsstärke von 1.000 Lux, bei geringeren Beleuchtungsstärken mit tageslichtweißem Licht wirkt die Atmosphäre fahl und langweilig.
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Lichtfarbe-Ziffern
Drei Ziffern kennzeichnen die Lichtfarbe: Internationale Farbbezeichnung gilt für Leuchtstoff- und Kompaktleuchtstofflampen Die erste Ziffer des neuen Codes informiert über die Farbwiedergabeeigenschaft der Lampe, also über die farbliche Wirkung, die ihr Licht auf farbigen Gegenständen hervorruft. Hierfür wird der Farbwiedergabe-Index Ra herangezogen; bei Ra = 100 erscheinen alle Farben der Umgebung natürlich. Die "9" steht für die beste Farbwiedergabe im Ra-Bereich zwischen 90 und 100. Leuchtstofflampen "de Luxe" erreichen diesen Wert. Die meisten Farbbezeichnungen von Leuchtstofflampen und Kompaktleuchtstofflampen weisen die "8" für den Ra-Bereich 80 bis 89 aus und kennzeichnen damit deren gute Farbwiedergabe. Die zweite und dritte Ziffer des Codes informieren über die Farbtemperatur (in K = Kelvin) und damit zugleich über die eigentliche Lichtfarbe. Hat das Licht weniger als 3.300 K, ist es warmweiß, neutralweißes Licht hat eine Farbtemperatur zwischen 3.300 K und 5.300 K, tageslichtweißes Licht über 5.300 K. Die beiden ersten Ziffern der Kelvin-Zahl werden in die Farbbezeichnung aufgenommen. Zum Beispiel: 27 steht für glühlampenähnlich (2700 K), 30 für warmton (3.000 K), 40 für neutralweiß (4.000 K), 65 für tageslichtweiß (6.500 K). Übersicht: Farbwiedergabe Die erste Ziffer der internationalen Farbbezeichnung steht für die Farbwiedergabe:
8 = Farbwiedergabeindex Ra 80 – 89 (gut)
9 = Farbwiedergabeindex Ra 90 – 100 (sehr gut) Farbtemperatur (Lichtfarbe) Die folgenden beiden Ziffern der internationalen Farbbezeichnung stehen für die Lichtfarbe, definiert durch die Farbtemperatur (in K = Kelvin). Zum Beispiel:
27 = 2.700 K = glühlampenähnlich
30 = 3.000 K = warmweiß
40 = 4.000 K = neutralweiß
50 = 5.000 K = tageslichtweiß
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Lichtimmission
Beleuchtungsanlagen sind lichtemittierende Anlagen, von denen zum Beispiel bei falsch aufgestellten oder falsch ausgerichteten Leuchten "Lichtverschmutzung" ausgehen kann, die als Lichtimmission stört - bei der Straßenbeleuchtung zum Beispiel in Räumen von Anwohnern. Mess- und Bewertungsverfahren hat die Deutsche Lichttechnische Gesellschaft (LiTG) herausgegeben.
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Lichtpunkt
Vor allem in der Außenbeleuchtung, insbesondere der Straßenbeleuchtung, werden die einzelnen Leuchten auch als Lichtpunkte bezeichnet. In der Innenraumbeleuchtung steht dieser Begriff zum Beispiel beim Sternenhimmel mit Niedervolt-Halogen-Glühlampen für die einzelnen "Sterne".
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Lichtpunktabstand
In der Straßenbeleuchtung wird der Abstand zwischen den einzelnen Lichtpunkten = Leuchten als Lichtpunktabstand bezeichnet.
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Lichtpunkthöhe
Der Begriff Lichtpunkthöhe wird vor allem in der Außenbeleuchtung verwendet. Er beschreibt, aus welcher Höhe das Licht auf die zu beleuchtende Fläche fällt.
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Lichtqualität
Für die Bewertung einer Beleuchtungssituation können eine Reihe von Kriterien herangezogen werden. Quantifizierbare, lichttechnische Größen spielen dabei eine ebenso bedeutende Rolle, wie solche, die nicht mit numerischen Werten beschrieben werden können, weil sie sehr stark von subjektiver Wahrnehmung beeinflusst sind. Lichtqualität birgt nicht nur physikalische Komponenten, sondern wird vielmehr an der Wirkung gemessen, die Licht für den Menschen in physischer wie psychischer Hinsicht auslöst. Es gilt, Lichtmonotonie zur vermeiden und lebendige, ausdrucksstarke Lichtsituationen entsprechend der jeweiligen Raumnutzung zu schaffen. Denn wo Menschen arbeiten, dort stehen Gesundheit, Vitalität und Produktivität in engem Zusammenhang. Schlechtes Licht macht müde, gutes, blendfreies Licht mit adäquaten Beleuchtungsstärken belebt. Die Qualität der Beleuchtung beeinflusst das Wohlbefinden und damit die Leistungsstärke des Menschen am Arbeitsplatz. Beleuchtungsinstrumente für eine Lichtgestaltung sind gefragt, die nicht nur quantitativ, im Sinne einer gleichförmigen und starken Helligkeit definiert ist, sondern gemäß der Natur des Lichts verfährt und die Beleuchtung im Innenraum soweit wie möglich der Qualität des Tageslichts anzugleichen versucht. Für eine Lichtgestaltung, die sich nach hellem Tageslicht richtet und die „innere Uhr“ des Menschen mit den Erfordernissen des Arbeitsalltages abgleicht.
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Lichtrichtung
Das Wechselspiel von Licht und Schatten ist entscheidend für die  räumliche Wahrnehmung von Objekten. Erst die Lichtrichtung und die Schattigkeit lassen Gegenstände plastisch erscheinen und geben ihnen Tiefe. Zur guten Erkennbarkeit von Körpern, Oberflächen und Strukturen ist eine geeignete Beleuchtung erforderlich. Ein heller Raum mit ausschließlich diffusem Licht ohne Schattenbildung wirkt monoton. Die fehlende Orientierung und die mangelhafte Erkennbarkeit von Objekten und Entfernungen führen zu Unbehagen. Dagegen bewirkt ein gutes Verhältnis von diffusem Licht, z.B. durch indirekte Lichtanteile, zum gerichteten Licht eine angenehme Schattigkeit.
Gerichtetes Licht modelliert Strukturen und sorgt für Dramaturgie. Typische Instrumente für gerichtetes Licht sind eng bzw. tief strahlende Strahler oder Downlights, die mit Punktlichtquellen und bündelnden Reflektorsystemen ausgestattet sind. Für Anwendungen, bei denen eine räumliche Justierung der Lichtausstrahlung erforderlich ist, sind solche Lichtinstrumente drehbar, schwenkbar oder fokussierbar.
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Lichtsensor
Lichtsensoren messen die Helligkeit des Tageslichts oder der künstlichen Beleuchtung (Helligkeitssensor). Sie sind Bestandteil von Dämmerungsschaltern und anderer Lichtsteuer- und Lichtregelsysteme.
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Lichtstrom
Der Lichtstrom Φ ist die Lichtleistung einer Lampe. Er beschreibt die von der Lichtquelle in alle Richtungen abgestrahlte Leistung im sichtbaren Bereich und wird in Lumen (lm) gemessen.
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Lichtstärke
Die Lichtstärke (Kurzzeichen: I) ist der Teil des Lichtstroms, der in eine bestimmte Richtung strahlt. Die räumliche Verteilung der Lichtstärke (Lichtstärkeverteilung) charakterisiert die Lichtausstrahlung von Leuchten und Reflektorlampen. Die Lichtstärke wird in Candela (cd) gemessen.
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Lichtstärkeverteilung
Die Lichtstärkeverteilung beschreibt die räumliche Verteilung der Lichtstärke. Form und Symmetrie der Lichtstärkeverteilung kennzeichnen tief- und breitstrahlende bzw. symmetrisch und asymmetrisch strahlende Leuchten (oder Reflektorlampen). Zur Darstellung dient die Lichtstärkeverteilungskurve (LVK): Sie entsteht, wenn die in Polarkoordinaten dargestellten Lichtstärken einer Leuchte (oder Reflektorlampe) in ihren verschiedenen Ausstrahlungsrichtungen miteinander zu einem Kurvenzug verbunden werden.
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Lichttherapie
Mit dem gezielten Einsatz von Licht, der Lichttherapie, lässt sich negativen Auswirkungen des Lebensumfeldes oder der persönlichen Entwicklung entgegenwirken. Licht hilft zum Beispiel bei Schlafstörungen (z.B. durch Schichtarbeit, Jet-Lag), die ihre Ursache in einer Verschiebung der "inneren Uhr" (circadiane Rythmik) haben können. Oder es hilft bei mangelnder Leistungsbereitschaft, insbesondere auch bei Saisonal Abhängigen Depressionen (SAD), die in der dunklen Jahreszeit auftreten und deren Ursache im Mangel an natürlichem Tageslicht begründet sind.
Für Produkte der Lichttherapie werden häufig so genannte Vollspektrumlampen verwendet.
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Lichtwirkung
Schattigkeit, Brillanz und Farbwiedergabe sind wichtige qualitative Merkmale von künstlicher Beleuchtung. Sie sind entscheidend für die räumliche Wirkung von Architektur und die Erkennbarkeit von Rhythmik und Materialqualitäten.
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Light for vitality
icht trägt entscheidend zu unserem Wohlbefinden bei - und damit am Arbeitsplatz zu einer angenehmen Atmosphäre und letztlich zu mehr Arbeitsleistung. Ob Licht diese Wirkung entfalten kann, hängt nicht nur von seiner Menge, sondern auch von seiner Qualität ab. Veränderbare Lichtmilieus im Raum ergeben eine bessere Nutzung der vielfältigen technischen Eigenschaften moderner Leuchtensysteme sowie deren lichttechnisch-optischen Möglichkeiten. Der Siteco Light for vitality Anspruch wird getragen von Erkenntnissen über das menschliche Wohlbefinden unter Tageslicht und seine Wirkung als Taktgeber für den biologischen Rhythmus. Nur eine Investition in eine gesunde, ergonomische und zugleich energieeffiziente Beleuchtung ist auch eine nachhaltige Investition.
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LUX
Lux ist die SI-Einheit der abgeleiteten Größe Beleuchtungsstärke. Ihr Einheitenzeichen ist: lx. Lux wird benutzt, um Lumen zu berechnen. Die Beleuchtungsstärke wird mit dem Luxmeter gemessen.  1 Lux entspricht also 1 Lumen/qm. Umgangssprachlich ist die Beleuchtungsstärke ein Maß für die Helligkeit, mit der z.B. eine Arbeitsfläche ausgeleuchtet wird. Aus der Einheitendefinition wird bereits ersichtlich, dass die Beleuchtungsstärke mit dem Quadrat der Entfernung zu einer punktförmigen Lichtquelle abnimmt.
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Mastleuchten
Mastleuchten sind Außenleuchten zur Montage an oder auf Masten.
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Medizinische Versorgungseinheiten
Am Kopfende der Patientenbetten installiert, integrieren medizinische Versorgungseinheiten alle Zuleitungen, Anschlüsse und Bedienelemente für die Beleuchtung, die Energieversorgung, die Kommunikationstechnik und die medizinische Gastechnik. Je nach Ausstattungsvariante sind in die Installationseinheit mehrere Leuchten integriert: Allgemeinbeleuchtung, Lesebeleuchtung, Untersuchungsbeleuchtung, Übersichtsbeleuchtung. Neben den klassischen horizontalen Systemen gibt es heute vertikale Versorgungseinheiten, die aufgrund ihrer Ausführung und der Anordnung wohnlicher wirken.
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Mirrortec
Spiegel-Werfer-Technik von Siteco: Das Licht des engebündelnden Werfers wird nach oben auf den Facettenspiegel gerichtet. Die gewölbten Spiegelflächen zerlegen das Licht in eine Vielzahl einzelner Lichtpunkte und reflektieren es blendfrei auf die Nutzebene. Als Protagonist der Spiegel-Werfer-Technologie bietet Siteco mit Siteco Mirrortec ein breites Spektrum an Komponenten Für Spiegel-Werfer-Systeme an, die über weite Anwendungsbereiche skalierbar sind. Planare Fresnel-Optiken sorgen in der neuesten Reflektorgeneration nicht nur für eine perfekte Lichttechnik. Sie begründen auch eine neue Qualiltät der Anmutung.
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Multipower
Statt mit nur einer Wattage können viele Siteco Leuchten mit verschiedenenen Lampen bestückt werden. Eine Leuchte  kann damit für verschiedene Lichtpakete eingesetzt werden.
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Nennbeleuchtungsstärke
Die nationalen Beleuchtungsnormen, auch DIN 5035, weisen die Nennbeleuchtungsstärke aus. Diese ist definiert als mittlere Beleuchtungsstärke im eingerichteten Raum bezogen auf einen mittleren Alterungszustand der Anlage. Der Rückgang der Beleuchtungsstärke durch Alterung und Verschmutzung der Lampen, Leuchten und Raumoberflächen kann schon bei der Planung berücksichtigt werden, indem die Nennbeleuchtungsstärke mit einem Planungsfaktor von 1,25 multipliziert wird. Die europäischen Normen wie DIN EN 12464-1 nennen keine Nennbeleuchtungsstärken, sondern auch für die Beleuchtungsstärke den Wartungsfaktor.
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Nutzebene
Die horizontale oder vertikale Ebene, die das künstliche Licht beleuchten soll, heißt Nutzebene. In Abhängigkeit vom Beleuchtungszweck definieren die Normen einen rechnerischen Bezugspunkt, zum Beispiel 0,75 Meter über dem Boden, an dem die Beleuchtungsstärke bewertet wird.
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Orientierungsleuchten

Orientierungsleuchten spenden (relativ wenig) Licht, das nicht Beleuchtungszwecken dient, sondern die Orientierung erleichtern soll.

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Pendelleuchten
Deckenleuchten können in oder an der Decke montiert, aber auch von der Decke abgependelt werden: Der dafür verwendete Begriff "Pendelleuchten" meint in der Regel Wohnraumleuchten (z.B. Pendelleuchten für den Esstisch), in Büroräumen oder Fertigungshallen wird dagegen meist von "abgependelten Leuchten" gesprochen. Abgependelt werden die Leuchten (auch Lichtbänder, Stromschienen) an Stahlseilen oder Gewindestangen.
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Platzbeleuchtung
Die Platzbeleuchtung ist eine auf die speziellen Sehaufgaben einzelner Plätze im Raum abgestimmte Zusatzbeleuchtung zur Allgemeinbeleuchtung. Zum Beispiel: im Bad das Licht am Spiegel, am Sessel das Leselicht usw.
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Pollerleuchten
Pollerleuchten werden vornehmlich an Wegen eingesetzt. Sie spenden ihr Licht aus geringer Lichtpunkthöhe von 1 bis 1,5 Meter. Die meisten Pollerleuchten sind mit Licht lenkenden optischen Systemen ausgestattet.
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Rasterleuchten
Leuchten mit Rasterabdeckung, vornehmlich für stabförmige Leuchtstofflampen oder Kompaktleuchtstofflampen, werden als Rasterleuchten bezeichnet. Raster dienen der Lichtlenkung, beschrieben mit der Lichtstärkeverteilung, und schützen zugleich vor Blendung.
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Reflektor
Glänzende und hochglänzende Reflektoren in Leuchten und Reflektorlampen dienen der Lichtlenkung. Je nach Bauart des Reflektors entstehen unterschiedliche Lichtstärkeverteilungen und Ausstrahlungswinkel.
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Reflektorlampen
Reflektorlampen haben einen integrierten Reflektor (innenverspiegelter Glaskolben). Er lenkt das Licht und bestimmt den Ausstrahlungswinkel. Reflektoren werden eingebaut in normale Glühlampen und PAR-Glühlampen sowie in Niedervolt-Halogen-Glühlampen. 
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Reflexionsgrad
Der Reflexionsgrad besagt, wie viel Prozent des auf eine Fläche fallenden Lichtstroms reflektiert werden. Helle Flächen haben einen hohen, dunkle Flächen einen niedrigen Reflexionsgrad: Weiße Wände reflektieren bis zu 85 Prozent des Lichts, eine helle Holzverkleidung noch bis zu 35 Prozent, rote Ziegelsteine dagegen nur bis zu 15 Prozent. Fazit: Je dunkler ein Raum ausgestattet ist, umso mehr Licht wird benötigt, um die gleiche Beleuchtungsstärke auf der Nutzebene zu erreichen.
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Reinraumleuchten
Geringe Belastung der Umgebungsluft mit Partikeln, hohe Anforderung an Sauberkeit und Hygiene – diesen Ansprüchen an Reinräume müssen auch die Leuchten gerecht werden. Reinraumleuchten haben meist die Schutzart IP 65. Sie werden u.a. eingesetzt in Operationssälen, in Produktionshallen der pharmazeutischen Industrie und Lebensmittelindustrie, in der mikroelektronischen Fertigung sowie in EDV-Anlagenräumen. Die Bestückung: Dreibanden-Leuchtstofflampen oder Kompaktleuchtstofflampen.
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Rettungszeichenleuchten
Sicherheitszeichen für Rettungswege werden als hinterleuchtete Sicherheitszeichen - also Rettungszeichenleuchten - oder als beleuchtete Sicherheitszeichen ausgeführt. Beide müssen nach DIN EN 1838 bestimmten Qualitätskriterien entsprechen, insbesondere hinsichtlich Farbe, Leuchtdichte der Sicherheitsfarbe Grün, Leuchtdichteverhältnis und Zeichenhöhe.
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Scheinwerfer
Scheinwerfer sind für Lampen hoher Leistung (Watt) konstruiert. Lampen geringerer Leistung werden in Strahlern oder Kleinscheinwerfern eingesetzt. In der Außenbeleuchtung eignen sich Scheinwerfer zum Beispiel für Anstrahlungen, in Innenräumen ist der Scheinwerfer für Theater- und Showbühnen die häufigste Anwendung.
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Schutzart
Ihre Schutzart gewährleistet die Betriebssicherheit von Leuchten. Ausgewiesen wird der IP-Code (Ingress Protection) mit zwei Kennziffern. Die erste Kennziffer (1 bis 6) beschreibt den Schutzumfang gegen das Eindringen von Fremdkörpern, die zweite Kennziffer (1 bis 8) informiert über den Grad des Feuchtigkeitsschutzes. Die höhere Schutzart schließt jeweils die niedrigere mit ein. Wird eine der beiden Schutzart-Kennziffern nicht ausgewiesen, steht dafür ein großes "X" für "ungeprüft".
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Schutzklassen
Bau- und Betriebsart bestimmen die Schutzklasse von Leuchten. Den Umfang der Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag beschreiben drei Schutzklassen: Schutzklasse I: Leuchten für den Anschluss an den netzseitigen Schutzleiter. Das Symbol ist an der Anschlussstelle angebracht. Schutzklasse II: Leuchten mit einer zusätzlichen oder verstärkten Isolierung. Sie haben keinen Schutzleiteranschluss. Schutzklasse III: Leuchten für den Betrieb mit Schutzkleinspannung.
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Schutzkleinspannung
Stromkreis mit geringer Bemessungsspannung (in Volt), gespeist aus Stromkreisen höherer Spannung, jedoch von diesen sicher getrennt. Leuchten müssen für den Betrieb mit Schutzkleinspannung ausgewiesen sein, sie haben die Schutzklasse III.
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Sehaufgabe
Die Sehaufgabe wird bestimmt von den Hell-/Dunkel- und den Farbkontrasten, von der Größe der Details sowie von der Geschwindigkeit und Zeitdauer, mit der die Kontraste wahrgenommen werden. Je schwieriger die Sehaufgabe ist, desto höher muss das Beleuchtungsniveau sein. Der Bereich der Sehaufgabe ist der Teil des Arbeitsbereiches, in dem die eigentliche Sehaufgabe erbracht wird. Die in DIN EN 12464-1 angegebenen Werte für die Beleuchtungsstärke gelten für diesen Bereich. Der sich anschließende Umgebungsbereich kann um eine Stufe geringer beleuchtet werden.
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Sehkomfort
Eine Beleuchtungsanlage bietet Sehkomfort, wenn sie für alle lichttechnischen Gütemerkmale mindestens die normierten Anforderungen erfüllt und raumgestaltend wirkt. Eine höhere Beleuchtungsqualität, beispielsweise durch den Einsatz von Elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) für Leuchtstofflampen, steigert den Sehkomfort.
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Sehleistung
Die Sehleistung wird durch die Sehschärfe der Augen und ihrer Unterschiedsempfindlichkeit für Hell- und Dunkelsehen bestimmt. Auch die Zeit, in der beispielsweise ein Autofahrer Helligkeitsunterschiede, Formen, Farben und Details erkennt (Wahrnehmungsgeschwindigkeit), beeinflusst die Sehleistung.
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Sockelleuchten
Für die Außenbeleuchtung können Sockelleuchten auf Mauern oder Pfeilern montiert werden.
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Spektralfarben
Die Wellenlängen der sichtbaren elektromagnetischen Strahlung - des Lichts - reichen von 380 bis 780 Nanometer (nm; 1 nm = 10-9 m). Zu jeder Wellenlänge gehört eine bestimmte Spektralfarbe. Ein Prisma macht die Spektralfarben des Lichts sichtbar - zum Beispiel im Regenbogen, erzeugt von den als Prismen wirkenden Regentropfen.
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Spiegel-Werfer-System
Spiegel-Werfer-Systeme sind Leuchten, bei denen das in einem Projektor (Lichtwerfer) erzeugte Licht über einen Umlenkspiegel gestreut und auf die zu beleuchtende Fläche gelenkt wird. Der Spiegel besteht aus einzelnen Facetten, die das auf sie gerichtete Lichtbündel zerlegen; auf diese Weise wird Blendung vermieden, die bei einer 1:1-Abbildung der Lichtquelle im Umlenkspiegel erzeugt würde.  Im Design von Straßenleuchten bildet der Spiegel in der Regel das Leuchtendach. Für Innenraumleuchten werden meist Anordnungen gewählt, bei denen Projektor und Spiegel keine Einheit als Leuchte im klassischen Sinne bilden, sondern getrennt voneinander installiert sind.
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Stangensysteme
In Niedervolt-Technik ausgeführte Seil- und Stangensysteme machen die Beleuchtung flexibel, ähnlich wie die klassische Stromschiene. Niedervolt-Strahler und -Leuchten lassen sich an beliebiger Stelle befestigen und jederzeit umhängen. Sie werden angeschraubt, angeklemmt oder mit Steckadaptern fixiert. Die Seile und Stangen (auch Metallbänder) führen zugleich den Strom zu den einzelnen Verbrauchern. Sie werden an Wänden sowie direkt an oder abgependelt von der Decke befestigt, Verbindungselemente ermöglichen geometrische Strukturen. Wichtig: Der Transformator muss immer mit Nennlast betrieben werden. Seil- und Stangensysteme sind inzwischen auch für Netzspannung 230 Volt erhältlich.
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Stehleuchten
Stehleuchten (auch Standleuchten) sind ortsveränderliche Leuchten. Mit Hilfe von Schirmen, lichtlenkenden Materialien oder Reflektoren wird das Licht je nach Bauart in unterschiedliche Richtungen gelenkt. Zur indirekten Beleuchtung eignen sich Uplights.
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Steuern und Regeln
Steuer- und Regelsysteme erhöhen den Beleuchtungskomfort und sparen Energie - zum Beispiel bei Berücksichtigung des einfallenden Tageslichts. Je nachdem, ob die Einstellungen des Systems auf Grund äußerer Einflüsse (z.B. per Tastendruck oder durch einen außerhalb des Einflussbereichs der Beleuchtungsanlage angebrachten Lichtsensor) oder im Soll-Ist-Abgleich (durch einen innerhalb des Bereichs der Beleuchtungsanlage angebrachten Sensor) vorgenommen werden, handelt es sich um eine Steuerung oder eine Regelung.
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Strahler
Strahler sind Leuchten für vorwiegend stark gerichtetes Licht. Es gibt sie für Reflektorlampen oder mit in der Leuchte eingebautem Reflektor zur Montage an Decken, an Wänden oder zum Einsatz in Stromschienen, an Seilen oder Stangen. Strahler für die Außenbeleuchtung, auch in Ausführungen mit Erdspieß, müssen eine entsprechend höhere Schutzart haben. Strahler sind häufig dreh- und schwenkbar.
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Straßenbeleuchtung
Das Licht der Straßenbeleuchtung schafft Sicherheit. Denn der Mensch erfasst über 80 Prozent der Sinneseindrücke mit den Augen. Schlechte Sehbedingungen erhöhen daher die Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer. Als Bestandteil der Straßen-Verkehrssicherungspflicht (abgeleitet aus Paragraf 823 Bürgerliches Gesetzbuch: Schadensersatz) wird Straßenbeleuchtung gefordert für geschlossene Ortslagen und – wegen des Unfallrisikos auch außerhalb – für gefährliche Straßenabschnitte wie Kreuzungen, Engpässe u. ä. oder Stellen mit Bauschäden.
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Straßenleuchten
Der überwiegende Teil der Leuchten für die Beleuchtung von Verkehrs-, Sammel-, Anlieger- und Wohnstraßen ist für die Montage auf Masten vorgesehen. Außerdem gibt es Straßenleuchten zur Abhängung an Tragseilen (Überspannung) oder als Wandleuchten. Auch dekorative Außenleuchten für Fußgängerzonen, Plätze, Parks und Grünanlagen werden meist als Straßenleuchten bezeichnet.
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Stromschiene
Stromschienen schaffen Flexibilität: An jeder Stelle der Schiene können Leuchten und Strahler mittels Adapter eingesetzt werden. Der Adapter stellt zugleich die Stromverbindung her: Der Stromleiter liegt abgedeckt innerhalb der Schiene. Es gibt Niedervolt-, Einphasen- und Dreiphasen-Stromschienen, allesamt geeignet für Deckenanbau, Deckeneinbau oder von Decken abgependelt sowie für die Wandmontage. Mehrere Stromschienen können mit Kreuz-, Winkelverbindungen und variablen Kupplungen zu geraden oder rechtwinkligen Strukturen sowie mit rundgebogenen Stromschienen zu Kreissegmenten verbunden werden.
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Tageslichtsysteme
Tageslichtsysteme lenken diffuses Tageslicht in die Tiefe der Gebäude und schaffen eine gleichmäßige Beleuchtungsstärke im Raum. Tageslichtsysteme schützen vor direkter Sonneneinstrahlung und damit vor einem hohen Eintrag an Wärmeenergie, insbesondere in den Sommermonaten. Schließlich vermeiden Tageslichtsysteme durch Leuchtdichtenreduzierung Blendung am Arbeitsplatz und ermöglichen eine hochwertige Beleuchtung von Bildschirmarbeitsplätzen. Die Tageslichtsysteme von Siteco können in zwei vom Material bestimmte Produktfamilien eingeteilt werden: a) Prismatische Systeme: Nutzung der geometrisch-optischen Phänomene: Transmission, Refraktion, Reflexion; b) Reflektorische Systeme: Nutzung des Reflexionsverhaltens gekrümmter Flächen.
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Transformator
Transformatoren sind Spannungswandler. In der Beleuchtungstechnik häufig verwendete Transformatoren wandeln die Netzspannung 230 Volt (Primärseite) um in Kleinspannung (Sekundärseite) von 6, 12 oder 24 Volt. Niedervolt-Strahler und andere Niedervolt-Leuchten ohne eingebauten Trafo müssen mit vorgeschalteten Einzel- oder Sammeltransformatoren betrieben werden. Die konventionelle Trafo-Technik arbeitet mit unterschiedlichen Wicklungen auf der Primär- und Sekundärseite. Häufig eingesetzt werden Ringkern-Transformatoren. Kleiner, kompakter, leichter, leiser und sparsamer im Energieverbrauch sind Elektronische Transformatoren.
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UGR
Das Verfahren des "Unified Glare Rating" (UGR) wurde von der Internationalen Beleuchtungskommission CIE (Commission International de l'Eclairage) entwickelt, um die Blendungsbewertung weltweit zu vereinheitlichen.
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Untersuchungsleuchten
Für die ärztliche Untersuchung sind am Untersuchungsort mindestens 1.000 Lux Beleuchtungsstärke erforderlich. Dafür werden schwenk- und ausziehbare Untersuchungsleuchten eingesetzt. Sie haben einen Gelenkarm, der Griff, an dem sie bewegt und positioniert werden können, ist am Leuchtenkopf integriert. Es gibt diese Leuchten für die Decken- und Wandmontage oder als ortsveränderliche Ausführung auf Stativen. Die Bestückung: überwiegend Halogen- oder Niedervolt-Halogen-Glühlampen.
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Uplights
Uplights (auch: Deckenfluter), meist als Steh- oder Wandleuchten, lenken ihr Licht vorwiegend nach oben an die Decke, bei verstellbaren Reflektoren auch an den deckennahen Teil der Wand. Von dort reflektiert es als indirekte Beleuchtung in den Raum. Bei Uplights mit direktem Lichtanteil ist der Reflektor nach unten lichtdurchlässig.
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VDE
Das VDE-Zeichen vom Prüf- und Zertifizierungsinstitut des VDE Technisch Wissenschaftlichen Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (gegründet als Verband Deutscher Elektrotechniker) dokumentiert Sicherheit und Normenkonformität eines elektrotechnischen Erzeugnisses gegen elektrische, mechanische, thermische und sonstige Gefährdungen. Der VDE vergibt auch das europäische Sicherheitsprüfzeichen ENEC.
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Vollspektrumleuchten
Vollspektrumlampen sind stabförmige Dreibanden-Leuchtstofflampen mit Durchmesser 26 mm oder 16 mm. Ihr Licht entspricht in der spektralen Zusammensetzung dem Tageslicht, weshalb diese Lampen häufig als Vollspektrum-Tageslicht-Leuchtstofflampen bezeichnet werden. Damit haben sie auch einen höheren Anteil ultravioletten (UV) Lichts als normale Leuchtstofflampen. Zum Schutz vor den schädlichen Wirkungen zu hoher UV-Strahlenbelastung ist der UV-Anteil in den für die Allgemeinbeleuchtung vorgesehenen Lampen reduziert. Aufgrund des erhöhten UV-Anteils in ihrem Licht werden Vollspektrumlampen außerdem für medizinisch-therapeutische Zwecke eingesetzt. Sie erlauben den kontrollierten Einsatz von UV-Strahlung, die im Übermaß bekanntlich schadet (zum Beispiel "Sonnenbrand"). Lichtfarbe und Farbwiedergabeeigenschaften entsprechen denen anderer De-Luxe-Leuchtstofflampen der Lichtfarbe Tageslichtweiß (965).
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Vorschaltgeräte
Für den Betrieb von Gasentladungslampen - zum Beispiel Leuchtstofflampen - sind Vorschaltgeräte (VG) erforderlich. Denn nach der Zündung dieser Lampen erfolgt eine lawinenartige Ionisierung der enthaltenen Edelgase oder Metalldämpfe, die zu einem starken Anstieg des Lampenstroms führt. Er würde die Lampe nach kurzer Zeit zerstören. Daher begrenzt ein VG den Lampenstrom (auch beim Betrieb). Zu unterscheiden sind konventionelle (KVG) und verlustarme (VVG) Vorschaltgeräte sowie Elektronische (EVG) Vorschaltgeräte. EVG für Leuchtstofflampen gibt es i. A. in dimmbarer und nicht dimmbarer Ausführung. Bei Energiesparlampen sind VG im Schraubsockel integriert, ansonsten sind sie Bestandteil der Leuchte.
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Wandleuchten
Wandleuchten eignen sich für die Platzbeleuchtung, werden als Bestandteil der Allgemeinbeleuchtung eingesetzt oder spenden zusätzlich akzentuierendes Licht. Sie gehören meist zu einer "Leuchtenfamilie" mit identischem Design. Wandleuchten für die Außenbeleuchtung kommen an der Eingangstür und rund ums Haus zum Einsatz.
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Wartungsfaktor
Die von den europäischen Beleuchtungsnormen, z.B. DIN EN 12464-1, empfohlenen Angaben wie u.a. die Höhe der Beleuchtungsstärke sind Wartungswerte. Das heißt, diese dürfen zu keiner Zeit unterschritten werden. Über die Betriebszeit sinken die anfangs installierten Werte jedoch, weil Lampen, Leuchten und Raumbegrenzungsflächen altern und verschmutzen. Um die Beleuchtungsanlage länger ohne zusätzliche Wartungsarbeiten betreiben zu können, muss also ein entsprechend höherer Neuwert installiert werden. Dieser wird mit Hilfe des Wartungsfaktors festgelegt. Der Wartungsfaktor hängt ab von den Betriebsbedingungen sowie der Art der eingesetzten Lampen, Betriebsgeräte und Leuchten. Planer (und Betreiber) müssen den Wartungsfaktor dokumentieren und festlegen. Er ist Grundlage des Wartungsplans. Der Neuwert errechnet sich wie folgt: Neuwert = Wartungswert / Wartungsfaktor.
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